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05.02.2026

Wichtiger Termin im Landratsamt Pirna

Was macht eigentlich so ein Landratsamt?                                                                                                      

Am 29.01.2026 besuchten wir das Landratsamt in Pirna. Organisiert hat unseren Besuch der Verein Zivilcourage e.V. Vorbereitend haben wir uns mit den Aufgaben eines Landratsamtes befasst und Fragen formuliert. Das kennen wir schon, denn wir durften ja bereits Herrn Opitz, unseren damaligen Bürgermeister im Heidenauer Rathaus befragen. Und dann waren wir da, in Pirna, direkt im Büro des Landrates, Herrn Michael Geisler. Was für ein Ausblick aus seinem Büro! Fast majestätisch!

Aber zuerst stellte Herr Geisler sich und die vielen Ämter im Landrat vor. „Was sind eigentlich Ämter?“ das wollte Melina dann aber wissen. Ja, alles sehr komplex – Herr Geisler verriet uns, dass er vor vielen Jahren vor der Wahl stand: Schuldirektor oder Kreisverwaltung. Da merkt man dann auch nach vielen Jahren als Landrat, dass er wie ein guter Lehrer diese komplexen Dinge mit einfachen und verständlichen Worten erklären kann.

Besonders faszinierend fanden wir die Geschichte des Hauses -des Schlosses, welches ursprünglich mal eine Burg war. Napoleon, das wusste Levin, der Kaiser aus Frankreich, war hier, genau in diesen Gemäuern! Mit 600 Pferden und natürlich vielen Reitern, Kanonen und Personal. Katharina ließ das einfach keine Ruhe, das musste näher hinterfragt werden! 600 Pferde! Warum? Ja liebe Katharina, in der weiterführenden Schule, in Geschichte, wirst Du alles bald erfahren. Dann kannst du mit diesem Wissen glänzen.

Jugendstil:  ja auch das erfuhren wir, so ist die Architektur der Zeitepoche des Ratssaals benannt, gebaut 1903. Herr Geisler zeigte uns Merkmale dieser Epoche. 4x jährlich tagt hier der Kreisrat. Genau auf diesen wichtigen Plätzen durften wir Platz nehmen und Herr Geisler beantwortete unsere Fragen. Dank uns, untersuchte Her Geisler die Tische, denn wir wollten wissen, was das für Kabelkanäle und technische Details sind.

Abschließend durften wir an die Arbeitsplätze im Stabsraum des Amtes für Bevölkerungsschutz. Extra für uns wurde dort pausiert, damit wir einen Einblick in die Arbeit gewinnen konnten. Herr Geisler erklärte und zeigte uns vor Ort, was im Katastrophenfall passiert. Also hier wird sich um uns gekümmert. Es ist wichtig, dass es diese Arbeit gibt und Menschen, die das lernen, da arbeiten und sich um uns kümmern.

Und überrascht wurden wir zudem noch mit einer Geschenketüte, einer Tüte für jeden. Und schau mal hier: mit diesem Flyer für uns junge Menschen, lässt sich das Landratsamt doch perfekt erkunden.

Vielen Dank dem Verein Zivilcourage e.V., der das mit dem Projekt „Gläserne Stadt“ erst ermöglicht hat. Vielen Dank an Herrn Geisler uns seine Mitarbeiter des Landratsamtes. Wenn wir dürfen, kommen unsere jetzigen Sternenkinder aus den dritten Klassen im nächsten Schuljahr gerne noch einmal wieder.

Anmerkung: Unsere Sternstundenkinder werden jährlich neu „erkoren“ in den Klassenstufen 2, 3 und 4. Parallel zum Unterricht und auch in unterrichtsfreien Zeiten, zeigen diese besonders guten Lerner, dass sie den Blick in die Welt und ihr Wissen erweitern wollen. Es geht dabei nicht allein um gute Noten, nein, vielmehr: Interesse, Neugier, Talente und soziale Kompetenz. Das ist ihr Antrieb, und den nutzen wir als Schule, um Begabung und Engagement zu fördern. Es werden dabei alle Bereiche betrachtet: Sprache, Kultur, Mathematik, Informatik, Naturkunde, Gesellschaftskunde, Demokratie uvm. Darauf sind nicht nur die Sternenkinder stolz, darauf ist auch das gesamte Kollegium der Astrid-Lindgren-Grundschule stolz. Denn es fordert von allen eine enge Zusammenarbeit, Absprachen und den gemeinsamen Anspruch auf bestmögliche, individuelle Förderung. Dabei ziehen wir an einem Strang. Herausfordernd dabei sind neben der personellen Absicherung auch die Verfügbarkeit der Räumlichkeiten. Unser Förderverein unterstützt uns bei der Finanzierung, für die Kinder sind die Sternenstunden kostenfrei.